No blogs!?

•13/09/2009 • Kommentar schreiben

Als ich mal so mein altes Lesezeichenregister durchgegangen bin, musste ich leider feststellen, dass 99% der Blogs, die damals so intessant waren, nicht mehr existieren. Schade. Es war immer sehr interessant von unterschiedlichen Leuten verschiedene Meinungen zu manchmal mir noch unbekannten Sachen zu erfahren. Anscheinend haben viele das Bloggen aufgegeben. Warum auch immer. Vielleicht fehlte das Feedback, um einen Sinn darin zu sehen. Auf meinem Blog gibt`s ja auch nur noch ab und zu neuen Stuff, weil auch ich mich oft gefragt habe, warum machst du dir überhaupt die Mühe? Naja, man kann seine Freunde ja auch nicht immer mit so`nem Kram vollquatschen und evtl. liest es ja doch irgendwer ganz gerne…ohne einen Kommentar zu hinterlassen.

Vielleicht machen die Blogger ja irgendwann doch wieder weiter. Spätestens, wenn ihre Meinung in der Öffentlichkeit immer weniger vertreten wird und man irgendwann einfach mal ein Ventil braucht. Immerhin sind die Gedanken frei…sowie die Blogger auch…und manche haben sicher mehr zu sagen, als so manch einer in der Öffentlichkeit. Bei so Heinies, bei denen man sich nämlich fragt, was die in der Presse überhaupt zu suchen haben, weil diese die Definition „Berichterstattung“ wohl mit einer „Hymne an’s eigene Ego“ verwechseln, könnt ich einfach nur kotzen.

Das aktuellste Beispiel findet ihr hier >>>

P.S.: Is das Album jetzt gut oder schlecht? Naja, hauptsache der Herr hat es…

…The Dø!?

•16/07/2009 • Kommentar schreiben

Indiepop…mal ein bißchen quietschig, mal ein bißchen wild…but it`s always real.

The Dø…das sind der 1974 in Paris geborene Komponist und Multiinstrumentalist Dan Levy und die Sängerin Olivia Merilahti, welche finnischer und französischer Abstammung ist.

Mit ihrem Debutalbum „A mouthful“ platzierten sie sich schon 2008 auf Platz 1 der französischen Albumcharts und es wird Zeit, dass The Dø auch in Deutschland wahrgenommen werden!

Video „On my shoulders“


Frühlingszeit!?

•23/02/2009 • Kommentar schreiben

fruehlingsgefuhle3

xmas = konsumgut!?

•23/12/2008 • Kommentar schreiben

[ Die Krise entsteht nicht so sehr durch den Stillstand der Entwicklungsmechanismen als vielmehr durch die Entwicklung selbst. Da sie einzig das Anwachsen von Profit zum Ziel hat, speist diese Entwicklung mehr und mehr den Parasitismus und die Vergeudung, benachteiligt sie ganze soziale Schichten, produziert sie wachsende Bedürfnisse, die sie nicht befriedigen kann und beschleunigt den Zerfall des gesellschaftlichen Lebens. ]

Quelle: Rote Armee Fraktion

…mix it, baby!?

•29/11/2008 • Kommentar schreiben

Angefangen bei der Musik bis hin zur Reclame werden heutzutage wohl immer heftigere Kontraste gesetzt, so à la „Wer die Regeln kennt, darf sie auch brechen…“ Nur bleibt die Frage offen, ob sich das der ein oder andere nicht besser sparen sollte. Denn nur weil etwas in den Medien ist, muss es noch lange nicht der Knaller sein…

Was die Musik betrifft, fällt mir immer öfter auf, dass sich ziemlich viel zu wiederholen scheint. Die Manager der Boybands pushen ihre Jungs in stylische Klamotten, lassen sie ein paar coole Sprüche klopfen  und dann klappt das schon…klar, warum nicht.

Wenn es das nur nicht schonmal derart gegeben hätte…wie hieß die Boygroup nochmal?

War das bei denen damals nicht irgendwie cooler?
Naja scheiß drauf…is ja jetzt ne neue Generation am Start.
„Isch geh gleisch toilette, weißt du?“ Hauptsache die finden das geil!
Hauptsache die bestimmen die Charts…und Papi zahlt.

But where is the real shit?
Die werden jetzt teilweise recycled oder müssen sich halt mit nem kleinerem Rahmen zufrieden geben.

Apropo recycled…copy the shit or snaffle it.

Die Beatz von anderen werden mal kurz hier und da eingesetzt oder am besten gleich unter den super.highty.tighty.neuen.sound gelegt …“achja, das Video von der einen Lady damals war doch auch geil, warum machen wir nicht einfach so was!?“

Dann noch ein paar heiße Tussies mit dem Popo wackeln lassen und that`s it.
Ladies & gentlemens…
I`m very glad to present you….Jimmy Blue with his new video „Key in the city“

>> http://de.youtube.com/watch?v=eLJJtp638h0

Ob „Wir sind Helden“ schon wissen, dass Jimmy Blue ihnen den Beat geklaut hat?
>> http://de.youtube.com/watch?v=Z9Xn_NTpHkg

…oder schauen wir uns doch lieber das damalige echt geile Turntablevideo von „Laurin Hill“ mit „Everything is everything“ an?

>> http://de.youtube.com/watch?v=qGUsF-Whb1g

Musik ist geschmacksache und bleibt natürlich jedem selbst überlassen…vorausgesetzt man kennt den alten Scheiß und bildet sich schon seine eigene Meinung.

that`s it.

P.S.: Teil2 zum Thema Reclame folgt…

…review:

•10/10/2008 • 1 Kommentar

Meine Zeit als Grafikerin ist erstmal zuende. Oder besser gesagt, dieser Bereich meines Lebens befindet sich momentan in Stagnation. Wer statt Arbeit, Zeit hat, hat auch eine Menge Möglichkeiten…und blicke ich nun z.B. auf den September zurück, muss ich sagen, der Monat hat jede Menge Spaß gemacht!

Vom sonne.mond.und.sterne.festival ganz inspiriert hab ich an nem electronic.remix.workshop for Ladies teilgenommen und mich in das Programm Ableton Live eingearbeitet. Midis sind mir jetzt kein Fremdwort mehr und neben der Option zum Live spielen, kann man mit diesem Programm auch Instrumente einspielen, verändern, loopen oder sein eigenes Arrangement zusammenfrickeln. Joah…das mit dem Arrangement liegt mir irgendwie besser hab ich festgestellt. Man hat einfach die Zeit um zu timen, auszufaden, die Übergange zu optimieren
und und und…

Am 2ten weekend hat sich unsere Truppe dann im Hurricane Club in Köln präsentiert und auch das war einfach nur geil. Der Sound hört sich im Club halt einfach noch viel fetter an und neben den Ladies mit ihrem selbstgemachten Remixen war ich mit meinem bassigem Trentemoeller.Remix wohl eine ganz nette Abwechslung. :) Online darf ich das Ganze leider nicht stellen, aber wer neugierig ist, kann mir ja ne mail schreiben. lg. mo

P.S.: Die kostenlose 14-Tage-Testversion gibt es unter www.ableton.com

(Bitte dadrauf achten, dass ihr die Voll-Trial-Version und nicht die LE-Version downloaded!)

•24/08/2008 • Kommentar schreiben

…ist gut gemeint ist auch daneben!?

•23/06/2008 • Kommentar schreiben

Schwarz, Rot, Gold,
Rot, Schwarz, Gold,
Gold, Silber, Metall…ja und blau, blau, blau blüht der Enzian.

Der Aspekt der aktuellen sowie wahrheitsgetreuen Berichterstattung trägt bei den öffentlich
rechtlichen Sendern eine ganz besondere Präsenz, welche faktisch, sachlich und seriös verpackt unsere Gesellschaft am Weltgeschehen teilhaben lässt.

Jedoch kann während der EM wohl auch in dieser Redaktion einiges schief laufen. Die Euphorie übersteigt halt manchmal die Konzentration und der Stress die Liebe zum Detail…so wird dann aus Schwarz-Rot-Gold mal schnell Rot-Schwarz-Gold und somit aus Deutschland…was auch immer.

>> Zum ARD Ausschnitt

Vielleicht wird dieses Foupa ja in die interne No-Go-Geschichte eingehen und vielleicht ist beim ARD ja wieder eine Stelle frei und vielleicht lassen wir einfach mal fünf grade sein, denn schließlich ist ja EM und das heißt wohl auch bei den öffentlich rechtlichen…hauptsache, es war ein schönes Spiel.

Nur gut, dass Deutschland am Mittwoch gegen die Türkei spielt, denn bis dahin merken wir uns jetzt alle, dass die deutsch Flagge Schwarz-Rot-Gold ist und bei der Türkei kann man ja nicht soviel falsch machen.

Musik_industrie_zeit_schema!?

•11/06/2008 • Kommentar schreiben

Im CD-Regal gleich vorne am Eingang erhalten wir monatlich die Information über das aktuelle Chartgeschehen.

Jahre sind vergangen und es scheint sich in den Top10 eine eigene Kultur entwickelt zu haben. Musikkonzerne bestimmen den Markt und geben der Entwicklung eine Richtung, die den Verbraucher ebenfalls lenkt und so eine Gesellschaft schafft, die sich in Sparten teilen lässt.

Und wohin führt der Trend?

Dazu, dass sich immer mehr durch ihr Outfit kategorisieren lassen, der musikalische Konsum eines Verbrauchers lässt somit seinen Produktkonsum definieren. In den meisten Fällen und in Betracht gezogen von Möglichkeit und Auslegung des Bedarfs.

Werbe- und Musikindustrie Hand in Hand!?

Wer demnach erfolgreiche Werbung machen möchte, sollte den musikalischen Geschmack seiner Zielgruppe nicht außer Acht lassen. Dieser ist nämlich ein entscheidender Aspekt bei der Wahl des Layouts und somit wichtiger Bestandteil bei der Werbegestaltung.

Layout als Werbemaßnahme.

Assoziation als Kaufaspekt.

Bei Bushido tummeln sich die Ghettokids, bei Tokio Hotel die schwermelancholischen teenies und im Technorausch die undefinierten Minimalisten im Gegensatz.

In was für einer Gesellschaft wollen wir eigentlich leben?

Rollentausch!?

•05/06/2008 • Kommentar schreiben

Die Definition des Mannes beinhaltet Stärke, Stolz und Unabhängigkeit.

Die Frau dagegen steht für Gefühl, Schönheit und Leichtigkeit. Doch ist das wirklich noch so?

Tauschen die Geschlechter ihre Rollen?

Immer mehr Männer geben sich dem Schönheitswahn und der Sucht nach Anerkennung hin, präsentieren sich in einem Mantel von Härte, doch unter der Schale kann man im Detail beobachten, wie sie sich auch nur nach etwas mehr Gefühl sehnen. Vielleicht ist die Unterdrückung dessen und der Versuch dem Bild Mann in der Gesellschaft zu entsprechen, der Grund für den Zusammenbruch dieser Fassade. Alle wollen funktionieren…

Doch in was für einer Gesellschaft wollen wir eigentlich leben?

Frauen machen Karriere oder fühlen sich so independet, dass der Mann an Ihrer Seite nicht mehr sein muss und auch das Verlieben ist nicht mehr so verbindlich wie früher, denn das Individuum muss auch stets alleine bestehen.

Sex in the City zeigt diesen Kampf der Geschlechter und zeigt im summasummarum, dass jede Phase seine Zeit braucht und man für sich selbst entscheiden muss, wieviel Gefühl gut tut und wann man dazu neigt, sich den Extremen hinzugeben und sich dabei manchmal selbst verliert. Das stetige Suchen birgt eine Erwartungshaltung, die einen unweigerlich gefangen nimmt, denn die Fixierung auf Etwas oder Jemanden legt einen Schleier von Sehnsucht und Unzufriedenheit auf uns, der sich jedoch in Luft auflöst, sobald wir uns wieder entscheiden frei zu sein.

Der aktuellste Zwiespalt in sich selbst ist wohl momentan der ach so coole Rapper Bushido. Texte, die einem beim Anhören schon fast in die Fresse schlagen mit einem Chargon, welcher wohl noch seine pupertären Jugendsünden widerspiegelt, jedoch nicht wirklich vorbildhaft oder zumindest mit einem Funken Hoffnung geschmückt sind. Und was ist er hinter den Kulissen?