Rollentausch!?
Die Definition des Mannes beinhaltet Stärke, Stolz und Unabhängigkeit.
Die Frau dagegen steht für Gefühl, Schönheit und Leichtigkeit. Doch ist das wirklich noch so?
Tauschen die Geschlechter ihre Rollen?
Immer mehr Männer geben sich dem Schönheitswahn und der Sucht nach Anerkennung hin, präsentieren sich in einem Mantel von Härte, doch unter der Schale kann man im Detail beobachten, wie sie sich auch nur nach etwas mehr Gefühl sehnen. Vielleicht ist die Unterdrückung dessen und der Versuch dem Bild Mann in der Gesellschaft zu entsprechen, der Grund für den Zusammenbruch dieser Fassade. Alle wollen funktionieren…
Doch in was für einer Gesellschaft wollen wir eigentlich leben?
Frauen machen Karriere oder fühlen sich so independet, dass der Mann an Ihrer Seite nicht mehr sein muss und auch das Verlieben ist nicht mehr so verbindlich wie früher, denn das Individuum muss auch stets alleine bestehen.
Sex in the City zeigt diesen Kampf der Geschlechter und zeigt im summasummarum, dass jede Phase seine Zeit braucht und man für sich selbst entscheiden muss, wieviel Gefühl gut tut und wann man dazu neigt, sich den Extremen hinzugeben und sich dabei manchmal selbst verliert. Das stetige Suchen birgt eine Erwartungshaltung, die einen unweigerlich gefangen nimmt, denn die Fixierung auf Etwas oder Jemanden legt einen Schleier von Sehnsucht und Unzufriedenheit auf uns, der sich jedoch in Luft auflöst, sobald wir uns wieder entscheiden frei zu sein.
Der aktuellste Zwiespalt in sich selbst ist wohl momentan der ach so coole Rapper Bushido. Texte, die einem beim Anhören schon fast in die Fresse schlagen mit einem Chargon, welcher wohl noch seine pupertären Jugendsünden widerspiegelt, jedoch nicht wirklich vorbildhaft oder zumindest mit einem Funken Hoffnung geschmückt sind. Und was ist er hinter den Kulissen?

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